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Ein Tag mit mir – was ambulant betreutes Wohnen in München wirklich bedeutet

  • Autorenbild: Riza-Leon Bozkurt
    Riza-Leon Bozkurt
  • 17. Mai
  • 2 Min. Lesezeit
Foto aus einem Park beim Spaziergang mit einer Klientin vom BEW

Der Morgen beginnt wie immer: Kaffee, kurz durchatmen, dann geht’s los. Kein Büro, kein Schreibtisch – mein Arbeitsplatz ist das Leben meiner Klientinnen und Klienten. Als Anbieter von ambulant betreutem Wohnen in München und Umgebung begleite ich Menschen, die im Rahmen der Eingliederungshilfe nach SGB IX Unterstützung im Alltag brauchen.


Erster Stopp: Umzug, Arzttermin und eine Kaffeemaschine


Mein erster Klient heute ist mitten in einer Veränderung – er zieht bald um. Wir setzen uns zusammen, ich frage erst mal, wie es ihm geht. Was drückt gerade? Was ist diese Woche passiert?

Dann werden wir konkret: Wir suchen gemeinsam einen Arzttermin, zu dem ich ihn auch begleiten kann. Danach schauen wir auf Kleinanzeigen – wer umzieht braucht Möbel, und nicht alles muss neu sein. Wir finden ein paar gute Sachen, kostenlos oder günstig. Auf dem Weg zur neuen Wohnung überlegen wir schon, wie man sie einrichten könnte. Und auf dem Heimweg? Kurzer Stopp bei MediaMarkt. Eine Kaffeemaschine. Damit er in seiner neuen Wohnung vom ersten Tag an gut ankommt. Solche Momente machen diesen Job aus.


Zweiter Stopp: Therapieplatz suchen und Druck rausnehmen


Weiter zu meiner zweiten Klientin. Hier ist das Thema heute Therapieplatzsuche – und wer das schon mal versucht hat, weiß, wie zermürbend das sein kann. Wir machen das gemeinsam. Therapeuten anschreiben, klären was sie anbieten, abgleichen was meine Klientin wirklich braucht. Genau diese Art der individuellen Unterstützung im Rahmen des persönlichen Budgets macht den Unterschied.

Zwischendurch merke ich, dass der Druck gerade groß ist. Also nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch – kein Termin, kein Formular, einfach Zuhören und gemeinsam sortieren. Am Ende helfe ich noch dabei, einen Ernährungsplan aufzustellen. Weil Körper und Kopf zusammenhängen.


Dritter Stopp: Gassi, Kaffee und ein Ausflug zum See


Meine dritte Klientin wartet schon mit ihrem Hund. Wir gehen zusammen eine Runde, trinken einen Kaffee, kommen mit Menschen ins Gespräch, die zufällig da sind. Ganz beiläufig. Genau das ist manchmal das Wichtigste: nicht therapieren, sondern einfach da sein und den Kontakt zur Welt ein bisschen leichter machen. Soziale Teilhabe im Alltag – das ist ein zentrales Ziel der Eingliederungshilfe in München.

Zurück zu Hause sitzen wir dann noch mit ihrem Mann zusammen und planen einen Ausflug. Vielleicht an den See? Etwas, worauf man sich freuen kann.


Was ambulant betreutes Wohnen wirklich ist


BEW in München ist kein Dienst nach Vorschrift. Es ist kein Stundentakt mit Klemmbrett. Es ist echte Begleitung im Alltag, bei kleinen Dingen und großen Entscheidungen. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, andere Ziele, andere Tage. Meine Aufgabe ist es, genau dort zu sein, wo ich gerade gebraucht werde – flexibel, persönlich und auf Augenhöhe und genau das liebe ich.


Wenn du oder jemand den du kennst ambulant betreutes Wohnen in München oder Unterstützung durch das persönliche Budget sucht, melde dich gern.


📩 pbfreiheit.bozkurt@gmail.com | 📞 +49 152 02948077



 
 
 

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